Presse

Presseberichte 2018/2019:

 

Südwest Presse (Metzinger Uracher Volksblatt / Ermstalbote) vom 16. April 2019

Lässiger Groove statt Business

Bad Urach: Die Initiative Kulturach ist mit der Blaubeurer Formation „Jazzmichl“ bei der Firma Riegler zu Gast. Rund 80 Zuhörer genossen ein Konzert in ungewöhnlichen Räumlichkeiten. Von Kirsten Oechsner

Das Quintett überzeugte beim Kulturach-Konzert auch mit eigenen Stücken. Foto: Kirsten Oechsner

Ein von Saxophonen geprägter Sound sorgte bei der jüngsten Kulturachveranstaltung für Begeisterung, die Easy-Jazz Formation „Jazzmichl“aus Blaubeuren verwandelte das Foyer der Firma Riegler in einen stimmungsvollen Club: Lässiger Groove statt Business hieß es dort einen Abend lang.

Einzigartige Atmosphäre

Die 80 Zuschauer fühlten sich jedenfalls wohl und entließen die musikalischen Gäste erst nach drei Zugaben. Auch die Musiker selbst genossen die einzigartige Atmosphäre, die geprägt war von ausgewiesenen Jazzfans und solchen Zuhörern, die es spätesten nach dem Konzert geworden sind.

„Jazzmichl“steht dabei für einen lebendigen Mix aus gängigen Jazzstandards, Hits wie „Tequila“oder „Mercy, Mercy, Mercy“dürfen im Programm nicht fehlen. Bossanovas erklingen, aber auch selbst arrangierte Melodien aus der Welt der Rock- und Pop: Ungewöhnlich war vor allem die Interpretation eines „Cure“-Hits, die Band steht eigentlich für einen düsteren Sound. Power pur dann bei Gloria Estefans „Miami Sound Machine“und dem Song Conga.

Für volle Pulle Soul steht James Brown – auch hier zeigten sich „Jazzmichl“ als wahre Könner. Das Quartett spielt nicht nur nach, sondern hat auch eigene Songs im Repertoire: „Ballad pour Emma“ist ein Stück des Ex-Hengeners Michel Hermann, der bei „Jazzmichl“den (Kontra-) Bass spielt. Pianist Torsten Knauth und Markus Müller (Cajon und Percussion) stehen ebenso für musikalische Top-Qualität, geprägt wird der „Jazzmichl“-Sound indes von den beiden Saxophonen: Caroline Gengnagel (Tenorsax) und Uwe Haas (Altsax) spielen sich regelrecht die musikalischen Bälle zu und sind auch hervorragende Sänger.

Alle fünf zusammen sorgen für leise und laute Töne, regen zum Träumen und Mitklatschen an: Die Mischung macht den Erfolg der Blaubeurener aus, die auch bei Kulturach für viel Schwung sorgten.

 

Der Presseartikel vom Auftritt Ende letzten Jahres in Ehingen in der Brasserie Amadeus: Ein genialer Abend  beim Jazzclub Ehingen, es kamen alle voll auf ihre Kosten:

SWP vom 27.12.2018

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Presseartikel der Schwäbischen Zeitung vom 20.01.2018

Tolles Quintett: Party im Nix mit Jazzmichl

Die fünf Newcomer aus Blaubeuren sind ein Volltreffer – Dichtes Gedränge in der Kneipe

Bildergebnis für jazzmichl

Blaubeuren hat eine eigene Jazz-Band, die das Zeug hat, über das Lokale hinauszuwachsen. Genau das wollen die fünf versierten Musiker, die gerade dabei sind, ihr Repertoire auszuweiten und ein Stammpublikum in der Region zu erobern. Mit viel Elan und ungebremster Spielfreude hat „Jazzmichl“ die Zuhörer im Blaubeurer Cafe Nix mitgerissen. Aus dem Konzert des Quintetts wurde eine Party. Das macht Laune – und Lust auf mehr davon!

Im Nix ging es am Freitagabend eng her. Dichtes gedränge in der Wohnzimmerkneipe, Zentrum des kulturellen Lebens in der Blaubeurer Altstadt. auch auf der Bühne wurde jeder Zentimeter genutzt. Die fünf Musiker hatten kaum Platz auf den sechs Quadratmetern. Dicht war auch das Programm – mit beliebten Jazz-Standards, Bossa nova, Funk und Rap. Schwungvoll und überzeugend präsentierten sich die Newcomer, die erst seit zwei Jahren in Blaubeuren aktiv sind, Hits von James Brown, Michael Jackson, Stevie Wonder, Santana und anderen Größen – sowie einige Eigenkompositionen.

Stilsicheres Auftreten

Zu hören war „Jazzmichl“ vergangenes Jahr auch im Museums-Hof beim Blaubeurer Stadtfest („Blaubeuren schiebt den Feierabend“) und auf der Sommerbühne am Blautopf – mit großem Zulauf. Sie bietet eine eigenständige Version bekannter Hits, stilsicher und treffend im Ausdruck, abgestimmt auf die Instrumente. Trotz Reduktion aufs Wesentliche ist immer klar was gemeint ist.

Beeeindruckend ist auch die harmonische Einheit der Band. Vorne zwei mitreißende Saxophone mit Uwe Haas (Altsax) und Caroline Gengnagel (Tenorsax), beide auch als Sänger im Einsatz, hinten Torsten Knaudt am Piano zwischen Markus Müller (Cajon) und Bassist Michael Hermann, Namensgeber von „Jazzmichl“ – ein Dankeschön dafür, dass das Quintett sein Wohnzimmer für die gemeinsamen Proben nutzen darf.

Alle fünf sind routinierte Musiker, die bewusst auf ein üppiges Equipment verzichten und notfalls auch komplett unplugged agieren können. Dabei entsteht ein ehrlicher und unverfälschter Groove, der auch auf kleinen Bühnen gut rüberkommt. „Easy Jazz“ nennen die fünf Blaubeurer ihr musikalisches Treiben. Kein stressiges Gedudel, keine ausufernden Solo-Einlagen, keine nervigen Fingerübungen, keine intelektuellen Höhenflüge, sondern einfach gute, schöne, handgemachte Musik, die lässig ins Ohr fließt – zum Genießen, Träumen und Dahinschwelgen, zum Schnippen, Wippen, Mitklatschen und Tanzen.

Immer mehr Gäste im Nix

Auch zu späterer Stunde zog es immer mehr Gäste ins Cafe Nix, darunter viele bekannte Gesichter. Selbst bei den Stehplätzen hinten wurde es eng. Mit Hits wie „Take Five“ und „Tequila“, „Fever“, „Happy“ und „Pass The Peas“ hat das Quintett den Nerv des Publikums getroffen, das voll mitging. Spätestens mit den Funk-Stücken in der zweiten Hälfte wurde aus dem Konzert eine Party.

Das Gedränge im Nix erwies sich als Stimmungsbeschleuniger, der Schweiß und das Bier floss in Strömen, die Stimmung erreichte ihren Siedepunkt. Die Band lief zur Hochform auf und auch Nix-Wirt „Festl“ Hans Wild hinter der Bar hatte seinen Spaß an der Sache. Seine Ankündigung hatte nicht zu viel versprochen: Das Konzert im Nix sei eins der besten Events in den vergangenen Wochen – absolut wiederholbar!


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